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Bewegung erleben.


In meiner Arbeit erkunde ich Körperlichkeit als integralen, komplexen Teil von Erleben und Identität. Ziel ist es, Orientierung in sich selbst zu finden und dadurch klarere, selbstbestimmte Entscheidungen treffen zu können.


Körperlichkeit verstehe ich als eingebettet in gesellschaftliche, kulturelle und ökologische Zusammenhänge ebenso wie in Erinnerungen, Emotionen, Sprache und Kreativität. Körper und Identität sind für mich nicht isoliert von diesen Prozessen zu betrachten.


Ich nutze Körpernarrative aus verschiedenen Quellen ( lese dazu im Abschnitt "über mich"), die immer in meiner eigenen Praxis und Erfahrung verankert sind. Hierüber vermittele ich anatomisches Wissen und Sinnzusammenhänge, die im eigenen Körper nachvollzogen und individuell gespürt werden können. 


Da jede Person einzigartig ist und wir zugleich Gemeinsamkeiten teilen, spielt der verbale Austausch über das Gespürte eine wichtige Rolle. Ich verstehe mich nicht als Expertin mit privilegiertem Wissen, sondern als Begleitung in einem gemeinsamen Lernprozess, in dem sich der individuelle Erlebnisraum durch geteilte Erfahrungen erweitert.


Mich interessieren die Ursachen und Funktionen von Bewegungsmustern oder Beschwerden ebenso wie persönliche Vorstellungen von Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ausgehend von dem, was stabil und funktionierend erlebt wird, eröffnen sich neue Optionen und Alternativen, die schrittweise integriert werden können.


Ich begleite Dich darin, die Vielfalt Deiner körperlichen Möglichkeiten zu erkunden und in einen lebendigen Dialog mit verschiedenen Aspekten Deines Seins zu treten. In diesem Sinne verstehe ich meine Arbeit als Unterstützung emanzipativer Prozesse.



Bewegung & Solidarität


Die somatische Erfahrung zeigt Wege auf, mit allen Teilen des eigenen Seins solidarisch zu sein.  In dieser Solidarität steckt auch das Erleben von Abhängigkeit als Verbindung.  Wir sind nicht nur je selbst immer eine Vielheit, sondern können nur in Gemeinsamkeit wirklich selbst sein. Ich möchte, dass meine Arbeit dieses Verständnis wiederspiegelt und Teilhabe an Gemeinschaft ermöglicht. 


Die Sliding scales für meine Workshops sollen Menschen mit finanziell größerem Freiraum ermutigen, anderen Personen eine Teilnahme zu ermöglichen. Darüber hinaus rechne ich Soli-Plätze immer mit ein, die persönlich bei mir angefragt werden können.


Außerdem suche ich Wege, meine Arbeit finanziell niederschwellig, bspw. an Volkshochschulen, Stadtteilzentren, aktivistischen Kontexten etc anzubieten. Falls ihr Teil eines solchen Raumes oder Gruppe seid, schreibt mich gerne an.



Two hands pointing at a human ribcage skeleton model on a wooden surface.

Fotogalerie

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    Kontakt: judith.wolff@posteo.de

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